Moin,
das gelang mir ja schneller, als ich zu träumen wagte:
Meine homepage ist online - alikatze.de lebt.
Brumming, mein treuer Trainer, wird jetzt in den Hintergrund treten und vielleicht nochmal als Autor zu lesen sein, aber in Zukunft wird dieses blog höchstens nochmal als Reise-Reserve gepflegt.
Also, viel Spaß auf meiner homepage.
Dienstag, 4. Januar 2011
Samstag, 18. Dezember 2010
Spielplätze 2011 sind gebucht
Ist ja schon beknackt, draußen knackt der Frost an den Scheiben, ich laufe - sofern eisfrei - mit 5 Lagen Klamotten durch die Felder und die Wettkämpfe im meinem 2011 stehen jetzt schon fest. Aber die meisten kennen ja schon den hemmungslosen run auf Startplätze, sogar wenn es so schöne Freilufteinheiten, wie eine Eisenmann-Distanz ist. Und da ich mal wieder eine solche plane, ist ja ein geplantes Training nicht verkehrt. Und so sieht nu mein Wettkampfkalender 2011 aus:
20.05.2011 Hamburg Marathon
05.06.2011 Stadtlauf Norderstedt 10km (Puh, Tempo?)
17.06.2011 Vätternrundan (mit Benny, Bastian und Jan)
16.07.2011 Hamburg Tri Sprint-Staffel (mit Chrischan und Heike)
17.07.2011 Hamburg Triathlon OD
06.08.2011 Kalmar Triathlon (järnman :-) )
04.09.2011 Norderstedt Triathlon OD
So, langt auch ;-) ich bin mal gespannt, wie es wird. Der Schwerpunkt liegt ganz klar in Schweden (Äh, Kalmar nicht Vättern) , daher werde ich den Marathon nicht auf Krampf auf Bestzeit laufen, die Regenration danach wird eh nicht so entspannt. Die Vätternrunde sehe ich als Genusstour, schließlich gibts da keine Platzierungen - wobei wir eine Nettozeit von 12h angepeilt haben. Mal schauen, hängt auch n büschen vom Wetter ab. Die Staffel in HH mit den Kollegen soll nur Spaß machen und überhaupt sollen mir alle Wettkämpfe Spaß machen :-)
Jetzt geht's los - die Trainingssaison ist angerollt.
20.05.2011 Hamburg Marathon
05.06.2011 Stadtlauf Norderstedt 10km (Puh, Tempo?)
17.06.2011 Vätternrundan (mit Benny, Bastian und Jan)
16.07.2011 Hamburg Tri Sprint-Staffel (mit Chrischan und Heike)
17.07.2011 Hamburg Triathlon OD
06.08.2011 Kalmar Triathlon (järnman :-) )
04.09.2011 Norderstedt Triathlon OD
So, langt auch ;-) ich bin mal gespannt, wie es wird. Der Schwerpunkt liegt ganz klar in Schweden (Äh, Kalmar nicht Vättern) , daher werde ich den Marathon nicht auf Krampf auf Bestzeit laufen, die Regenration danach wird eh nicht so entspannt. Die Vätternrunde sehe ich als Genusstour, schließlich gibts da keine Platzierungen - wobei wir eine Nettozeit von 12h angepeilt haben. Mal schauen, hängt auch n büschen vom Wetter ab. Die Staffel in HH mit den Kollegen soll nur Spaß machen und überhaupt sollen mir alle Wettkämpfe Spaß machen :-)
Jetzt geht's los - die Trainingssaison ist angerollt.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Brummings Weisheit im Dezember
Ein kluger Spruch wird erst durch Beständigkeit zur Weisheit ;-)
(In diesem Sinne gehe ich in mich, hinterfrage die letzten zwei Jahre und werde die nächsten Quartale resümieren.)
(In diesem Sinne gehe ich in mich, hinterfrage die letzten zwei Jahre und werde die nächsten Quartale resümieren.)
Sonntag, 21. November 2010
Radfahren und nicht frieren
Es geht - zumindest bei lauschigen 4°C muss ich nur noch eine weiter Lage für die Füße finden, damit die nicht nach 2 Stunden so kalt sind wie heute, aber mit 5 Lagen oben und 2 Hosen lässt sichs aushalten. So bin ich heute schön über Wald- und Feldwege Richtung Niendorf, dann um den Flughafen und wieder zurück nach Norderstedt geradelt. Ich bin mir nur noch nicht sicher, welche Reifen die richtigen sind. Mit den FatFranks (Ballon-Slicks) hatte ich heute zwar weniger Grip aber auch weniger Schlamm im Gesicht - ich werde mal den Satz Stollen auf den 2. Laufradsatz ziehen und kucken obe mehr Schlamm auch mehr Spaß macht ;-)
Andre und Peggy sind heute in Mexico gelandet (zumindest hab ich nix gegenteiliges gehört) und genießen ein paar warme Tage bevor zum Ironman Cozumel an den Start gehen. Andre bloggt HIER in büschen und Peggy sollte HIER zumindest Ihren Bericht abliefern. Alles Gute Euch beiden!
Andre und Peggy sind heute in Mexico gelandet (zumindest hab ich nix gegenteiliges gehört) und genießen ein paar warme Tage bevor zum Ironman Cozumel an den Start gehen. Andre bloggt HIER in büschen und Peggy sollte HIER zumindest Ihren Bericht abliefern. Alles Gute Euch beiden!
Donnerstag, 18. November 2010
Muskelkater?
... oder auch die Rückbesinnung auf das Gute. Es ist ja nicht nur Schwimmen, Laufen oder Radeln der Bewegungshorizont. Ich habe also am Montag wieder mal den hata-yoga-Kurs im Elixia besucht und einen wahrnehmbaren Muskelkater in Schultern und Rumpf geerntet. Werde da jetzt wieder regelmäßig auftauchen ;-) ist ja auch ein gutes Stabi-Training und gleichzeitig was fürn Kopp.
Lasst Euch vom Wetter nicht klein kriegen! Bis gleich
Lasst Euch vom Wetter nicht klein kriegen! Bis gleich
Mittwoch, 3. November 2010
langsam gehts wieder los ...
... während sich Peggy und Andre in den letzten Trainingswochen vorm Ironman Mexico befinden und danach ihre Saisonpause einlegen, habe ich meine Pause gemacht - davon knapp 3 Wochen mit Nixtun auf Sardinien verbracht (Reisebericht folgt) - und freue mich wieder auf meinen Sport. Für den Hamburg Marathon nächstes Jahr im Mai und die Vätternrundfahrt im Juni bin ich angemeldet. In den nächsten Wochen folgt die Anmeldung für den Kalmar Triathlon und die Bastelei am Trainingsplan. Und ich schreibe hier wieder regelmäßiger. Bis bald ...
Brummings Weisheit im November
Du darfst an Deinem Weg zweifeln aber Deine Zweifel nicht verdrängen. Nimm sie ernst und beseitige sie, damit Du Deinen Weg mit Gewissheit weitergehen kannst.
Dienstag, 7. September 2010
Saisonabschluss - Norderstedter Triathlon
Nachdem sich der September schon wie ein Oktober anzufühlen schien, wollte ich mich schon in die Höhle verziehen und den Winterschlaf ausprobieren. Morgends bei 6°C mit Mütze aus dem Haus - da denke ich nicht mit Freude an Freiwasserschwimmen. Aber die Wettergötter waren einsichtig und spendierten am letzten Wochenende sowohl zum 1. Norderstedter Langstreckenschwimmen als auch zum 4. Tribühne-Triathlon bestes Spätsommerwetter. Am Samstag konnte ich mich als Helfer am Schwimmausstieg davon überzeugen, dass das Wasser tatsächlich noch etwas wärmer war als die Luft. Am Sonntag war ich dann gegen Mittag als Aktiver in dem werdenden Landesgartenschaugelände (2011) und freute mich darauf, den "neuen" Stadtparksee zu beschwimmen. Ich hatte mich mutig in die Wertung der Landesmeisterschaften Hamburg gemeldet und das Ziel angepeilt nicht letzter zu werden. Mit André in der Altersklasse und einem recht hohen Niveau (zumindest aus meiner Jedermannsicht) der Hamburger Starter war das zumindest nicht tiefgestapelt ;-)
Die Organisation des Wettkampfes war trotz der Baustellenatmosphäre gut (...) und pünktlich um 13:45 fiel der Startschuss meiner Startgruppe. Ich bin als letzter ins Wasser (muss ja nicht zu kalt werden) war aber pünktlich an der Startlinie und sortierte mich rechts am äußeren Rand des Schwimmerfeldes ein. Ohne Einschwimmen und ohne Training in dem letzten Wochen brauchte ich erwartungsgemäß meine 500m um in Schwung zu kommen, aber ich hab die Strecke genossen, kein Stress, Sonne und das Wasser hat auch geschmeckt ;-) Den Ausgang kannte ich ja schon - Rampe hoch und ab in die Wechselzone.
Hier ging alles glatt - bis zu dem Zeitpunkt als ich mir meine CEP-Stützstrümpfe "schnell" überziehen wollte. Durch das kalte Wasser waren meine Unterarme nicht so willig, die Dinger weit genug auseinander zu ziehen. Grinsen, fluchen - ging dann doch irgendwie, hat mir aber zu einem der langsamsten Wechsel des Tages verholfen. Und endlich ab aufs Rad.
Die Radstrecke - 4mal die "Schlese" 5km hoch und wieder 5km runter ist nicht gerade abwechslungsreich, aber man kann schön Druck machen. Auf dem Pfad durch den Park noch Weste und Armlinge übergestreift und los. André kam mit zwei Verfolgern in meiner ersten / seiner zweiten Runde an mir vorbei geflogen aber ich war zufrieden. Hatte ich auf der ersten Runde noch eine 33 auf dem Druchschnitt, konnte ich mich soweit steigern, dass ich mit einem guten 34er Schnitt in die Wechselzone abgebogen bin. Der zweite Wechsel klappte dann auch deutlich besser ;-) und ich tobte los auf die 4 Runden um den See.
Die Laufstrecke ist klasse. Man kann immer mal über den See blicken und hat eine lange Brücke auf das Ziel/die Wechselzone zu. Gleich zu Anfang geht es einen kleinen Anstieg hoch aber dann kann man "laufen lassen". Nach dem guten Radschnitt wollte ich mal sehen, ob die Beine noch genauso willig sind, wie vor 3 Wochen in Kiel und - es fühlte sich zumindest fast so an. Vielleicht fehlte mir der Tempomacher vor mir. Ich wurde dafür von ein paar Jungs überholt, denen ich bestimmt nicht lange gefolgt wäre. Egal, Tempo gefunden und gehalten und im Ziel höre ich, wie Daggi mich mit 2:29 abmoderiert :-) Grinsen² und die Saison darf ausklingen! Mit ein bisschen Rechnen meine ich, dass die Schwimmstrecke etwa 150m zu lang war (auch André ist über 20 Min. geschwommen) und dafür die Radstrecke etwa 1,5km zu kurz. Bei meinen Tempi gleicht sich das in etwa aus, so dass ich die Gesamtzeit ernst nehme.
Ich wünsche allen, die mit mir in die Winterpause gehen eine erholsame Regeneration, gönnt Euch die ruhigen Wochen! Allen anderen, die nach Hawaii (Maike, Bekks u.v.a.) oder Mexico (Peggy) oder wohin auch immer wollen, wünsche ich natürlich viel Erfolg. Ich werde Euch am live-ticker verfolgen und mitfiebern. Und hier natürlich weiterschreiben ...
Die Organisation des Wettkampfes war trotz der Baustellenatmosphäre gut (...) und pünktlich um 13:45 fiel der Startschuss meiner Startgruppe. Ich bin als letzter ins Wasser (muss ja nicht zu kalt werden) war aber pünktlich an der Startlinie und sortierte mich rechts am äußeren Rand des Schwimmerfeldes ein. Ohne Einschwimmen und ohne Training in dem letzten Wochen brauchte ich erwartungsgemäß meine 500m um in Schwung zu kommen, aber ich hab die Strecke genossen, kein Stress, Sonne und das Wasser hat auch geschmeckt ;-) Den Ausgang kannte ich ja schon - Rampe hoch und ab in die Wechselzone.
Hier ging alles glatt - bis zu dem Zeitpunkt als ich mir meine CEP-Stützstrümpfe "schnell" überziehen wollte. Durch das kalte Wasser waren meine Unterarme nicht so willig, die Dinger weit genug auseinander zu ziehen. Grinsen, fluchen - ging dann doch irgendwie, hat mir aber zu einem der langsamsten Wechsel des Tages verholfen. Und endlich ab aufs Rad.
Die Radstrecke - 4mal die "Schlese" 5km hoch und wieder 5km runter ist nicht gerade abwechslungsreich, aber man kann schön Druck machen. Auf dem Pfad durch den Park noch Weste und Armlinge übergestreift und los. André kam mit zwei Verfolgern in meiner ersten / seiner zweiten Runde an mir vorbei geflogen aber ich war zufrieden. Hatte ich auf der ersten Runde noch eine 33 auf dem Druchschnitt, konnte ich mich soweit steigern, dass ich mit einem guten 34er Schnitt in die Wechselzone abgebogen bin. Der zweite Wechsel klappte dann auch deutlich besser ;-) und ich tobte los auf die 4 Runden um den See.
Die Laufstrecke ist klasse. Man kann immer mal über den See blicken und hat eine lange Brücke auf das Ziel/die Wechselzone zu. Gleich zu Anfang geht es einen kleinen Anstieg hoch aber dann kann man "laufen lassen". Nach dem guten Radschnitt wollte ich mal sehen, ob die Beine noch genauso willig sind, wie vor 3 Wochen in Kiel und - es fühlte sich zumindest fast so an. Vielleicht fehlte mir der Tempomacher vor mir. Ich wurde dafür von ein paar Jungs überholt, denen ich bestimmt nicht lange gefolgt wäre. Egal, Tempo gefunden und gehalten und im Ziel höre ich, wie Daggi mich mit 2:29 abmoderiert :-) Grinsen² und die Saison darf ausklingen! Mit ein bisschen Rechnen meine ich, dass die Schwimmstrecke etwa 150m zu lang war (auch André ist über 20 Min. geschwommen) und dafür die Radstrecke etwa 1,5km zu kurz. Bei meinen Tempi gleicht sich das in etwa aus, so dass ich die Gesamtzeit ernst nehme.
| LMHH 29. | AK 7. (von9) | 30:12 (26.) | 3:52 (41.) | 1:07:05 (30.) | 1:32 (35.) | 46:34 (35.) | 2:29:13 |
Donnerstag, 2. September 2010
Brummings Weisheit im Septober
Stress ist ein mentales Problem!
[Das klingt jetzt nach einer echten Klugscheißerei - über die ich mich, als ich sie das erste mal gehört habe, auch geärgert habe. Aber wenn man ein Weilchen darüber nachdenkt, ist man schon auf dem Weg weg vom Stress.
Die Frage dabei ist nicht, "Warum habe ich Stress?" sondern "Welchen Teil trage ich selbst dazu bei?" Denn auch wenn man oft anderen den Grund gibt, "Stress zu erzeugen", ist man es letztendlich selbst, der sich unter Druck setzt.
Um diesem Druck zu entgehen, musst Du lernen, den Wert Deiner Leistungen zu erkennen. Dann kannst Du beurteilen, ob (und wie) ein Ziel erreichbar ist oder ob ein Nicht-erreichen tatsächlich ein Versagen ist. Wenn Du erkennst, dass "Versagen" auch "nur" ein subjektives Urteil (anderer) ist und die Konsequenzen eines möglichen Scheiterns allenfalls gravierend aber nicht "tödlich" sind, wirst Du auch Wege finden, Dich in stressigen Situationen nicht aus dem Konzept, nicht von Deinem Weg ab bringen zu lassen.]
Wenn Du es nicht glaubst, lass uns reden ;-)
[Das klingt jetzt nach einer echten Klugscheißerei - über die ich mich, als ich sie das erste mal gehört habe, auch geärgert habe. Aber wenn man ein Weilchen darüber nachdenkt, ist man schon auf dem Weg weg vom Stress.
Die Frage dabei ist nicht, "Warum habe ich Stress?" sondern "Welchen Teil trage ich selbst dazu bei?" Denn auch wenn man oft anderen den Grund gibt, "Stress zu erzeugen", ist man es letztendlich selbst, der sich unter Druck setzt.
Um diesem Druck zu entgehen, musst Du lernen, den Wert Deiner Leistungen zu erkennen. Dann kannst Du beurteilen, ob (und wie) ein Ziel erreichbar ist oder ob ein Nicht-erreichen tatsächlich ein Versagen ist. Wenn Du erkennst, dass "Versagen" auch "nur" ein subjektives Urteil (anderer) ist und die Konsequenzen eines möglichen Scheiterns allenfalls gravierend aber nicht "tödlich" sind, wirst Du auch Wege finden, Dich in stressigen Situationen nicht aus dem Konzept, nicht von Deinem Weg ab bringen zu lassen.]
Wenn Du es nicht glaubst, lass uns reden ;-)
Sonntag, 15. August 2010
Kiel Triathlon und die Landesliga
... wobei sich für mich die Landesliga hier ganz klar auf Rang 2 befindet ;-) Aber von vorne:
Da es so sein wollte, dass ich mit den Braunweißen am heutigen Sonntag den letzten Landesligawettbewerb der Saison über die olympische Distanz bestreite, habe ich mich am Samstagabend mit dem großen Gelben in Kiel ein- und dort - oberhalb der Wechselzone - ein ruhiges Schlafplätzchen gefunden.
Heute aufgewacht, gefrühstückt, Startnummer eingefangen und ... irgenwie das Gefühl gehabt, ich sollte heute besser den Ehrgeiz im Auto lassen und einfach bloß die Strecke genießen. Brumming hat es sich dann mit Ehrgeiz im Auto gemütlich gemacht und ich bin total entspannt im Neo an die Förde getapert. Um 1000 war der Start angesagt, als wir im wasser waren wurde der dann noch um 10 Minuten verschoben. Alle wieder aus der kalten Förde und Pinguinparty auf der Treppe gefeiert (Jetzt weiß ich auch, warum man Verkehrsflächen auf 5,0 kN bemisst)
1010 Starttrööt. Ich bin links außen gestartet und habe ohne Gehaue meinen Rhythnus gesucht und gefunden. Erstmal dran bleiben war die Devise und in der zweiten Runde - endlich warm - etwas zulegen. Das hat auch so geklappt und ich habe mich ein paar Schwimmer nach vorne gearbeitet. Mit sch... ganz schön kalten Füßen auf dem Weg zum Rad denke ich nur "ging ja doch ganz gut" und stelle fest, dass mei Rad nicht das letzte ist, was da noch steht. Eine Zeit hatte ich bis dahin noch übehaupt nicht im Blick. Mit einem trödelig langen Wechsel (Ja, ich wollte unbedingt die CEP-Strümpfe anziehen, da ich ja wusst, was meine Waden mir sonst auf dem Rad erzählen) schnappe ich mir das Rad und freue mich auf die zweite Disziplin.
Mit zwei trockenen Oberteilen über dem nassen Einteiler schon mal warm eingepackt fummele ich die nasskalten Finger in die Armlinge. Dann lege mich auf den Lenker und drücke los. Es geht zweimal über eine 20km Wendepunktstrecke und dabei jeweils 2 Mal über die Hochbrücke des Nord-Ostsee-Kanals. Eine schöne abwechslungsreiche, kurvige Strecke, gut windgeschützt und ein bisschen was zum Spielen. Und die Beine wollen :-) mit einem 34er Schnitt geht es gleichmäßig über beide Runden, an den Steigungen der Brücke kann ich noch ein paar Plätzchen gutmachen, aber DER Radfahrer bin ich ja doch nicht ;-). Auf den letzten Kilometern hole ich Holger ein und gemeinsam geht es in den zweiten Wechsel. Da ich meinen Tacho erst nach etwa 2km genullt habe, hatte ich immer noch kein Gefühl für die Zwischenzeit, war aber auch egal ;-) schneller Wechsel und ab mit Holger (Braunweißer, Filiale Oldenburg) auf die 10km.
Hier ging erstmal nur der Puls oder der Atem - auf jeden Fall ging Holger vor mir weg und ich suchte mal wieder meinen Rhythmus (wird dieses Jahr die Floskel Nr.1) Aber ich hatte eine neue Strategie ;-) Mal nicht langsam angehen lassen, sondern den hohen Atemrhythmus zur Kenntnis nehmen und mal sehen, wie lange das gut geht. Und siehe da, nach der ersten der 4 Runden à 2,5km atme ich etwa zwei Schritte ein und drei aus - für mich ein Zeichen von mehr geht eigentlich nicht. Auf dem Rückweg der zweiten Runde hänge ich mich an einen Mitstreiter und nutze seine Windschatten und seine Pace - eine ganze Runde lang. Auf dem Rückweg der dritten Runde habe ich mich dann revanchiert und bin vor ihn gegangen. Er hat aber nach einem Kilometer abreißen lassen und vor der Wende zur letzten Runde sah ich, dass Holger nur noch 200m vor mir war. Und da ging tatsächlich noch etwas ;-) 500m vor dem Ziel bin ich an Holger vorbei und als ich dann sah, was auf der Uhr steht, mit breitem Grinsen (oder wie der Gesichtausdruck gedeutet wird ...) ins Ziel.
Ich :-) FC St. Pauli Triathlon GER-HAM swim 00:25:46 bike (mit T1 und T2) 01:20:03 run 00:44:21 - total 02:30:12 Platz 25/33 (Landesliga, Männchen), Holger ein paar Schritte hinter mir. Die Landesliga haben wir damit als 5tes von 8 Teams beendet - mit dem Motto dabei sein ist alles eigentlich ganz in Ordnung.
Endlich die 2:30 auf der Uhr :-) Ehrgeiz darf ab heute nicht mehr mit ;-) Fazit: Hat viel Spaß gemacht - auch vorher schon, als ich noch nicht wusste, was das heute wird. Viele glückliche Gesichter gesehen und einen schönen gut organisierten Wettkampf erlebt. Wer mal ein bisschen Förde schwimmen möchte, dem sei der Triathlon hier empfohlen. So und nun noch ein bisschen Tempotraining für "Norderstedt" am 5. September.
Bis gleich ...
Da es so sein wollte, dass ich mit den Braunweißen am heutigen Sonntag den letzten Landesligawettbewerb der Saison über die olympische Distanz bestreite, habe ich mich am Samstagabend mit dem großen Gelben in Kiel ein- und dort - oberhalb der Wechselzone - ein ruhiges Schlafplätzchen gefunden.
Heute aufgewacht, gefrühstückt, Startnummer eingefangen und ... irgenwie das Gefühl gehabt, ich sollte heute besser den Ehrgeiz im Auto lassen und einfach bloß die Strecke genießen. Brumming hat es sich dann mit Ehrgeiz im Auto gemütlich gemacht und ich bin total entspannt im Neo an die Förde getapert. Um 1000 war der Start angesagt, als wir im wasser waren wurde der dann noch um 10 Minuten verschoben. Alle wieder aus der kalten Förde und Pinguinparty auf der Treppe gefeiert (Jetzt weiß ich auch, warum man Verkehrsflächen auf 5,0 kN bemisst)
1010 Starttrööt. Ich bin links außen gestartet und habe ohne Gehaue meinen Rhythnus gesucht und gefunden. Erstmal dran bleiben war die Devise und in der zweiten Runde - endlich warm - etwas zulegen. Das hat auch so geklappt und ich habe mich ein paar Schwimmer nach vorne gearbeitet. Mit sch... ganz schön kalten Füßen auf dem Weg zum Rad denke ich nur "ging ja doch ganz gut" und stelle fest, dass mei Rad nicht das letzte ist, was da noch steht. Eine Zeit hatte ich bis dahin noch übehaupt nicht im Blick. Mit einem trödelig langen Wechsel (Ja, ich wollte unbedingt die CEP-Strümpfe anziehen, da ich ja wusst, was meine Waden mir sonst auf dem Rad erzählen) schnappe ich mir das Rad und freue mich auf die zweite Disziplin.
Mit zwei trockenen Oberteilen über dem nassen Einteiler schon mal warm eingepackt fummele ich die nasskalten Finger in die Armlinge. Dann lege mich auf den Lenker und drücke los. Es geht zweimal über eine 20km Wendepunktstrecke und dabei jeweils 2 Mal über die Hochbrücke des Nord-Ostsee-Kanals. Eine schöne abwechslungsreiche, kurvige Strecke, gut windgeschützt und ein bisschen was zum Spielen. Und die Beine wollen :-) mit einem 34er Schnitt geht es gleichmäßig über beide Runden, an den Steigungen der Brücke kann ich noch ein paar Plätzchen gutmachen, aber DER Radfahrer bin ich ja doch nicht ;-). Auf den letzten Kilometern hole ich Holger ein und gemeinsam geht es in den zweiten Wechsel. Da ich meinen Tacho erst nach etwa 2km genullt habe, hatte ich immer noch kein Gefühl für die Zwischenzeit, war aber auch egal ;-) schneller Wechsel und ab mit Holger (Braunweißer, Filiale Oldenburg) auf die 10km.
Hier ging erstmal nur der Puls oder der Atem - auf jeden Fall ging Holger vor mir weg und ich suchte mal wieder meinen Rhythmus (wird dieses Jahr die Floskel Nr.1) Aber ich hatte eine neue Strategie ;-) Mal nicht langsam angehen lassen, sondern den hohen Atemrhythmus zur Kenntnis nehmen und mal sehen, wie lange das gut geht. Und siehe da, nach der ersten der 4 Runden à 2,5km atme ich etwa zwei Schritte ein und drei aus - für mich ein Zeichen von mehr geht eigentlich nicht. Auf dem Rückweg der zweiten Runde hänge ich mich an einen Mitstreiter und nutze seine Windschatten und seine Pace - eine ganze Runde lang. Auf dem Rückweg der dritten Runde habe ich mich dann revanchiert und bin vor ihn gegangen. Er hat aber nach einem Kilometer abreißen lassen und vor der Wende zur letzten Runde sah ich, dass Holger nur noch 200m vor mir war. Und da ging tatsächlich noch etwas ;-) 500m vor dem Ziel bin ich an Holger vorbei und als ich dann sah, was auf der Uhr steht, mit breitem Grinsen (oder wie der Gesichtausdruck gedeutet wird ...) ins Ziel.
Ich :-) FC St. Pauli Triathlon GER-HAM swim 00:25:46 bike (mit T1 und T2) 01:20:03 run 00:44:21 - total 02:30:12 Platz 25/33 (Landesliga, Männchen), Holger ein paar Schritte hinter mir. Die Landesliga haben wir damit als 5tes von 8 Teams beendet - mit dem Motto dabei sein ist alles eigentlich ganz in Ordnung.
Endlich die 2:30 auf der Uhr :-) Ehrgeiz darf ab heute nicht mehr mit ;-) Fazit: Hat viel Spaß gemacht - auch vorher schon, als ich noch nicht wusste, was das heute wird. Viele glückliche Gesichter gesehen und einen schönen gut organisierten Wettkampf erlebt. Wer mal ein bisschen Förde schwimmen möchte, dem sei der Triathlon hier empfohlen. So und nun noch ein bisschen Tempotraining für "Norderstedt" am 5. September.
Bis gleich ...
Samstag, 14. August 2010
Brummings Weisheit im August
Letztendlich gehst Du nur für Dich auf die Strecke - vergiss das nicht und freu Dich drauf.
Sonntag, 8. August 2010
OstseeMan 2010
Eine Woche ist es schon wieder her, da wurde die Ostsee oder besser die Flensburger Förde bei Glücksburg morgens um 0700 von rd. 700 Schwimmern aufgequirlt und der 9. OstseeMan war gestartet.
Mit dabei auch eine Staffel mit mir als Schwimmer danach Flyer-Kay auf dem Rad und Burkhard sollte den abschließenden Laufpart übernehmen.
Nachdem es in der Nacht noch geregnet hatte, fing der Morgen grau aber trocken an. Ein schnelles Frühstück, ein paar Flaxereinen mit den Nachbarn auf der Zeltwiese am Yachthafen, nochmal aufs Dixi und dann ab in den Neo und in die Wechselzone. Dort herrscht diese angespannte Stimmung, die wohl überall vor Wettkämpfen insbesondere Langstrecken die Luft erfüllt - der beruhigende Austausch von Belanglosigkeiten oder angenehmen Wassertemperaturen gepaart mit konzentrierten Blicken auf den Wechselplatz, die eigenen Füße und den "Besetzt"-Zeiger der lokalen Dixis ;-)
0645 am Strand - Wasser knapp 20°C und noch ein leichter Seewind. Schnell den Neo benätzt und dann wieder an den Strand - einschwimmen ... ich weiß nicht, so wenig, wie ich getan habe spare ich mir meine Körnchen für die Wettkampfstrecke. 0650 die Morgenandacht, danach noch ein paar Minuten Ruhe und dann endlich der Start. Ich starte wie immer rechts an der Brücke, wenn alles gut geht, komme ich regelgerecht bis an die dalben am Ende, wenn zuviele von links drängeln nehme ich eine der Lücken, die dann die Kajaks freigeben und schwimme unter der Brücke durch - dieses Jahr komme ich bis fast ans Ende der Brücke ;-) Danach habe ich etwas ruhe und suche mit einer Handvoll Schwimmern neben mir meinen Rhythmus - den ich erst an der ersten Wendetonne finde. Die lange Gerade draußen hat genug Platz und nun kommt auch die Sonne durch die Wolken und lässt das Wasser glitzern. Genießen und trotzedem schon schwimmen. Nach der zweiten Wende und der Geraden auf Runde zwei bin ich auch so warm, dass ich etwas mehr Druck aus den Armen holen kann und so arbeite ich mich die zweite Runde Schwimmer für Schwimmer nach vorne, um dann mit einer mittelmäßigen 1:12h aus dem Wasser zu kommen. Bin aber zufrieden - so etwas habe ich auch erwartet und mehr sollte nicht sein. Schnell zu Kay und den rasenden Radler auf die Piste geschickt, für ein zweites Frühstück an den Bus und danach gestärkt an die Radstrecke. Kay ist zum ersten Mal auf den 180km unterwegs und arbeitet sich wie ein Uhrwerk über die Runden. Mit breitestem Grinsen nimmt er jedesmal den Berg am "Knurrhahn", steigt nach 5:25 (einschließlich Wechsel!) vom Rad und schickt abschließend Burkhard auf die Reise.
Burkhard rennt und rennt. Seiner Ansage "unter 3:00" galt (und auf einer flachen Straßenstrecke hätte er das Soll sicher auch erfüllt) und jedesmal, wenn er an uns vorbei kam, sah man fast kleine rote Funken aus den Ohren sprühen.
Nach 09:43:35 sind wir als 24. Staffel von 80 im Ziel - swim 1:11:59, bike 5:25:11, run 3:06:24 - und freuen uns, wie die Schneekönige auf ein Flens von Faß. Burkhard versuchte uns zwar einzureden, dass er nicht zufrieden sei, aber das haben wir nicht gelten lassen. Eine 3:06 auf diesem Kurs mit schmalem Trampelpfad am Fördeufer (Überholen schwierig) und dem langen Anstieg ins Dorf (und das 5 Runden) ist sehr respektabel!
Das Gruppenbild fehlt - aber dafür hat sich der Trainer nach getaner Arbeit einen verdienten Platz an der Abendsonne geholt ;-) Nächstes Jahr? Gerne wieder, wenn der Start nicht am gleichen Wochenende ist wie der Kalmar-Triathlon ...
Nachdem es in der Nacht noch geregnet hatte, fing der Morgen grau aber trocken an. Ein schnelles Frühstück, ein paar Flaxereinen mit den Nachbarn auf der Zeltwiese am Yachthafen, nochmal aufs Dixi und dann ab in den Neo und in die Wechselzone. Dort herrscht diese angespannte Stimmung, die wohl überall vor Wettkämpfen insbesondere Langstrecken die Luft erfüllt - der beruhigende Austausch von Belanglosigkeiten oder angenehmen Wassertemperaturen gepaart mit konzentrierten Blicken auf den Wechselplatz, die eigenen Füße und den "Besetzt"-Zeiger der lokalen Dixis ;-)
0645 am Strand - Wasser knapp 20°C und noch ein leichter Seewind. Schnell den Neo benätzt und dann wieder an den Strand - einschwimmen ... ich weiß nicht, so wenig, wie ich getan habe spare ich mir meine Körnchen für die Wettkampfstrecke. 0650 die Morgenandacht, danach noch ein paar Minuten Ruhe und dann endlich der Start. Ich starte wie immer rechts an der Brücke, wenn alles gut geht, komme ich regelgerecht bis an die dalben am Ende, wenn zuviele von links drängeln nehme ich eine der Lücken, die dann die Kajaks freigeben und schwimme unter der Brücke durch - dieses Jahr komme ich bis fast ans Ende der Brücke ;-) Danach habe ich etwas ruhe und suche mit einer Handvoll Schwimmern neben mir meinen Rhythmus - den ich erst an der ersten Wendetonne finde. Die lange Gerade draußen hat genug Platz und nun kommt auch die Sonne durch die Wolken und lässt das Wasser glitzern. Genießen und trotzedem schon schwimmen. Nach der zweiten Wende und der Geraden auf Runde zwei bin ich auch so warm, dass ich etwas mehr Druck aus den Armen holen kann und so arbeite ich mich die zweite Runde Schwimmer für Schwimmer nach vorne, um dann mit einer mittelmäßigen 1:12h aus dem Wasser zu kommen. Bin aber zufrieden - so etwas habe ich auch erwartet und mehr sollte nicht sein. Schnell zu Kay und den rasenden Radler auf die Piste geschickt, für ein zweites Frühstück an den Bus und danach gestärkt an die Radstrecke. Kay ist zum ersten Mal auf den 180km unterwegs und arbeitet sich wie ein Uhrwerk über die Runden. Mit breitestem Grinsen nimmt er jedesmal den Berg am "Knurrhahn", steigt nach 5:25 (einschließlich Wechsel!) vom Rad und schickt abschließend Burkhard auf die Reise.
Burkhard rennt und rennt. Seiner Ansage "unter 3:00" galt (und auf einer flachen Straßenstrecke hätte er das Soll sicher auch erfüllt) und jedesmal, wenn er an uns vorbei kam, sah man fast kleine rote Funken aus den Ohren sprühen.
Nach 09:43:35 sind wir als 24. Staffel von 80 im Ziel - swim 1:11:59, bike 5:25:11, run 3:06:24 - und freuen uns, wie die Schneekönige auf ein Flens von Faß. Burkhard versuchte uns zwar einzureden, dass er nicht zufrieden sei, aber das haben wir nicht gelten lassen. Eine 3:06 auf diesem Kurs mit schmalem Trampelpfad am Fördeufer (Überholen schwierig) und dem langen Anstieg ins Dorf (und das 5 Runden) ist sehr respektabel!
Das Gruppenbild fehlt - aber dafür hat sich der Trainer nach getaner Arbeit einen verdienten Platz an der Abendsonne geholt ;-) Nächstes Jahr? Gerne wieder, wenn der Start nicht am gleichen Wochenende ist wie der Kalmar-Triathlon ...
Freitag, 30. Juli 2010
Hamburg Cityman OD
Am Sonntag um 09:20 war dann Start für Henning, Benny, ein paar Freunde von Henning und mich (Startgruppe "alikatze"). Heute sollte wenigstens die Vorstartphase wesentlich entspannter zugehen. Fröhlich flaxend stehen wir dann auch um kurz nach 9 in Tri-Höschen auf dem Ponton, lassen uns in die grünlich schimmernde Alster plumsen und sortieren uns in die Treibenden. In letzter Minute drängeln sich ein paar Schwimmer neben und vor mich. Die müssen wohl schneller sein wollen, denke ich ... Start! Denkste "schneller" - in einer etwas unkontrolierten Kraul- und Brustschwimm-Lerngruppe versuche ich erstens vorwärts und zweitens nach vorne zu kommen. Nach zweihundert Metern bin ich etwa aus dem Gröbsten raus, da kommt mir von links einer immer näher. Nach rechts ausweichen ist nicht - da sind schon welche - also brüll ich ihn an. Aber der ist so in seinen Rechtsdrall verliebt, dass er mir noch zweimal versucht, die Mütze vom Kopf zu fegen. Also packe ich ihn kurzerhand an der Hüfte, hebe mich rüber nach links oder ihn unter mir nach rechts und hab meine Ruhe. Er kuckt zwar etwas irritiert rüber, aber ich kann nun frei schwimmen, finde meinen Rhythmus und steige nach etwa langsamen 30Min aus dem Wasser. Ab in die Wechselzone und den langen Weg zu Fuß (Wechsel am Ende vor der Radstrecke) - Trikot drüber, Socken an (ja die CEP-Socken - ich hatte nach der letzten Radrunde etwas feste Waden und ... egal) Und nach 6Min ab auf die Radstrecke (Wechselzeit kann noch optimiert werden).
Hier läuft alles gut - ich hab zwar beim Schwimmen so viel Wasser geschluckt, dass ich nach der ersten Runde dringend - ganz dringend - einen Baum vom Verdursten retten konnte, aber die Beine wollen und können. Mit Weste und Armlingen am Rad hab ich mich etwas wärmer eingepackt (18°C Luft ist ja doch nicht mein Hochsommer) und Gas gegeben. Streckenweise bin ich mit über 40 den Hafen entlang geradelt - und habe noch nicht alles gegeben (das Laufen im Hinterkopf) aber dafür auch den Ausblick vom Altonaer Balkon über den Hafen genossen. Nach 1h12Min43 springe ich wieder vom Rad und mache mich flink auf die Laufstrecke. Weste aus, Schuhe an und los (T2 mit gut 3Min kann sich sehen lassen ;-) )
Laufen ging nach dem Radeln um so eieriger. Eigentlich hatte ich ja ain paar Koppeleinheiten hinter mir und da fühlte sich das nicht so doof an, aber ich kam einfach nicht in Schwung. Es hat fast drei Kilometer gebraucht, bis ich das Gefühl loswurde, ich laufe hier gegen mich ;-) und erst ab dem Wendepunkt setzte das Heimweg-Gefühl an und das Tempo kam zurück. Nun denn mit 49Min über 10km bin ich zwar nicht so zufrieden, aber doch glücklich im Ziel - 2:41:06,0 oder Platz 209 von 540.
Die anderen (Henning in grün ich in "lehmbraun") sehen noch glücklicher aus :-) und wir hatten ja auch viel Spaß dabei. Die Atmosphäre in Hamburg ist schon klasse - und das Schwimmen in der Alster auch bei ein paar Blaualgen (der Badeverbot-Grenzwert wurde aber noch deutlich unterschritten) macht einfach Laune und die Zielgrade auf den Rathausmarkt ist ein Erlebnis für sich. Ich glaub, nächstes Jahr bin ich auch wieder dabei - auch wenn es ein büschen teuer ist.
Aber nun langsam Sachen packen und auf die Förde freuen. Morgen geht es hoch nach Glücksburg, wo wir St.Paulianer ein paar Staffeln und Einzelstarter auf die Strecke des OstseeMan schicken - und ich hab gesagt, dass ich Schwimmen will ... ;-) we'll see - Bericht folgt.
Hier läuft alles gut - ich hab zwar beim Schwimmen so viel Wasser geschluckt, dass ich nach der ersten Runde dringend - ganz dringend - einen Baum vom Verdursten retten konnte, aber die Beine wollen und können. Mit Weste und Armlingen am Rad hab ich mich etwas wärmer eingepackt (18°C Luft ist ja doch nicht mein Hochsommer) und Gas gegeben. Streckenweise bin ich mit über 40 den Hafen entlang geradelt - und habe noch nicht alles gegeben (das Laufen im Hinterkopf) aber dafür auch den Ausblick vom Altonaer Balkon über den Hafen genossen. Nach 1h12Min43 springe ich wieder vom Rad und mache mich flink auf die Laufstrecke. Weste aus, Schuhe an und los (T2 mit gut 3Min kann sich sehen lassen ;-) )
Laufen ging nach dem Radeln um so eieriger. Eigentlich hatte ich ja ain paar Koppeleinheiten hinter mir und da fühlte sich das nicht so doof an, aber ich kam einfach nicht in Schwung. Es hat fast drei Kilometer gebraucht, bis ich das Gefühl loswurde, ich laufe hier gegen mich ;-) und erst ab dem Wendepunkt setzte das Heimweg-Gefühl an und das Tempo kam zurück. Nun denn mit 49Min über 10km bin ich zwar nicht so zufrieden, aber doch glücklich im Ziel - 2:41:06,0 oder Platz 209 von 540.
Aber nun langsam Sachen packen und auf die Förde freuen. Morgen geht es hoch nach Glücksburg, wo wir St.Paulianer ein paar Staffeln und Einzelstarter auf die Strecke des OstseeMan schicken - und ich hab gesagt, dass ich Schwimmen will ... ;-) we'll see - Bericht folgt.
Hamburg Cityman Sprintstaffel
Auch wenn es schon fast zwei Wochen her ist, will ich noch schnell einen kleinen Bericht vom Hamburg Cityman (17./18.07.) los werden. Wie schon im Jahr davor, bin ich wieder am Samstag mit einer Sprint-Firmenstaffel als Schwimmer und am Sonntag über die OD als Einzelstarter gestartet.
Am Freitag sind wir Staffelteilnehmer (5 Staffeln = 15 Leutchen) Startunterlagen einsammeln, Wechselzone ankukken und Pasta verputzen gewesen. Ich finde es ganz sinnvol gerade mit Rookies mal vorher den Ort des Geschehens abzulaufen, damit man sich am nächsten Tag trotz Aufregung und Anspannung auch noch zurecht findet. Und mit zwei Erdinger Weizen im Bauch hat man nach der Pastaparty auch kein Bedarf mehr an Essen ;-)
Am Samstag trafen wir uns um 09:00, um uns dann ganz sachte einzuchecken, umzuziehen und an den Start (10:46) zu begeben. Waren da noch welche, die am Freitag meinten, das sei zu viel Zeit? Und dann haben es trotzdem noch welche auf den letzten Drücker in die Startzone geschafft. Jetzt, wo alle wussten, wo sie hin sollten, fiel auch die Anspannung von mir ;-)
Das Schwimmen - ohne Neo - war eine geringfügig grüne Angelegenheit (Blaualge lässt grüßen) Und man kann sich auch auf den 500m anstrengen. Nach 8Min52 aus dem Wasser, in die Wechselzine gestratzt und den Radler auf die Strecke geschickt. In den anderen Staffeln klappte es ähnlich gut - alle fröhlich, alle Radfahrer etwa 12Min nach dem Start auf der Reise. Und alle auch etwa nach 45Min zurück, so dass unsere Läufer fast gleichzeitig los kamen.
In der Zwischenzeit haben wir uns langsam in die Poststraße begeben, wo wir dann nacheinander unsere Läufer abgefangen haben und als Trio über die Ziellinie gestratzt sind.
Fazit: 15 fröhliche Kollegen, von denen einige zum ersten mal einen Wettkampf mitgemacht haben. Und wie erwartet haben alle ihr angepeilten Leistungen übertroffen ;-) es hilft ja doch n büschen, wenn man anderen hinterher und nicht nur alleine rennt. Die ersten haben auch schon den Mut gefasst, im nächsten Jahr den Einzelstart über die Sprintstrecke zu wagen - mal sehen, was bleibt.
Am Freitag sind wir Staffelteilnehmer (5 Staffeln = 15 Leutchen) Startunterlagen einsammeln, Wechselzone ankukken und Pasta verputzen gewesen. Ich finde es ganz sinnvol gerade mit Rookies mal vorher den Ort des Geschehens abzulaufen, damit man sich am nächsten Tag trotz Aufregung und Anspannung auch noch zurecht findet. Und mit zwei Erdinger Weizen im Bauch hat man nach der Pastaparty auch kein Bedarf mehr an Essen ;-)
Am Samstag trafen wir uns um 09:00, um uns dann ganz sachte einzuchecken, umzuziehen und an den Start (10:46) zu begeben. Waren da noch welche, die am Freitag meinten, das sei zu viel Zeit? Und dann haben es trotzdem noch welche auf den letzten Drücker in die Startzone geschafft. Jetzt, wo alle wussten, wo sie hin sollten, fiel auch die Anspannung von mir ;-)
Das Schwimmen - ohne Neo - war eine geringfügig grüne Angelegenheit (Blaualge lässt grüßen) Und man kann sich auch auf den 500m anstrengen. Nach 8Min52 aus dem Wasser, in die Wechselzine gestratzt und den Radler auf die Strecke geschickt. In den anderen Staffeln klappte es ähnlich gut - alle fröhlich, alle Radfahrer etwa 12Min nach dem Start auf der Reise. Und alle auch etwa nach 45Min zurück, so dass unsere Läufer fast gleichzeitig los kamen.
In der Zwischenzeit haben wir uns langsam in die Poststraße begeben, wo wir dann nacheinander unsere Läufer abgefangen haben und als Trio über die Ziellinie gestratzt sind.
Fazit: 15 fröhliche Kollegen, von denen einige zum ersten mal einen Wettkampf mitgemacht haben. Und wie erwartet haben alle ihr angepeilten Leistungen übertroffen ;-) es hilft ja doch n büschen, wenn man anderen hinterher und nicht nur alleine rennt. Die ersten haben auch schon den Mut gefasst, im nächsten Jahr den Einzelstart über die Sprintstrecke zu wagen - mal sehen, was bleibt.
Donnerstag, 15. Juli 2010
summer in the cityman
... oder wie ich zum erstenmal eine OD ohne Neo absolvierte? Am Sonntag werden wir es sehen. Die Alster hat aktuell poolgerechte 26°C und die Wahrscheinlichkeit, dass sich das bis zum Wochenende abkühlt ist eher gering :-) Der Hamburg Cityman mit echtem Sommer, Wow!
Ich bin heute mal testenderweise 2km ohne Neo in der "Costa Wilka" gekrault - und fing erst auf den letzten 300m an zu frösteln ;-) was solls, ich bin halt ein Warmduscher. Das Schwimmen fühlt sich aber schon besser an, als mit Neo - das Tier im Nacken fehlt, das immer an den Armen zerrt, wenn ich kraulen will fehlt ... Dann muss ich halt auf dem Rad ein büschen mehr Gas geben, dass mir wieder warm wird. Ich freu mich aufs Wochenende, die beiden Starts (Sa als Staffelschwimmer mit Firmenkollegen), die vielen bekannten Gesichter und die Worldcup-Rennen - Bericht folgt natürlich. Bleibt fröhlich
Ich bin heute mal testenderweise 2km ohne Neo in der "Costa Wilka" gekrault - und fing erst auf den letzten 300m an zu frösteln ;-) was solls, ich bin halt ein Warmduscher. Das Schwimmen fühlt sich aber schon besser an, als mit Neo - das Tier im Nacken fehlt, das immer an den Armen zerrt, wenn ich kraulen will fehlt ... Dann muss ich halt auf dem Rad ein büschen mehr Gas geben, dass mir wieder warm wird. Ich freu mich aufs Wochenende, die beiden Starts (Sa als Staffelschwimmer mit Firmenkollegen), die vielen bekannten Gesichter und die Worldcup-Rennen - Bericht folgt natürlich. Bleibt fröhlich
Mittwoch, 7. Juli 2010
Brummings Weisheit im Juli
Wenn Du nicht glaubst, dass man sich bei einem schnellen Lauf entspannen kann, versuch es einmal ...
Landesliga in Bad Bodenteich
Am Sonntag vor knapp 2 Wochen saß ich platt und glücklich im Auto auf dem Weg zurück nach Hause und lauschte dem WM-Spiel der Jogi-Jungs gegen die Engländer. Wenn das mal nicht spannend war? Weniger spannend dafür die 0:1 Niederlage gegen Spanien - aber wenigstens gegen eine Mannschaft, die ebenso klasse gespielt hat. (Ist aber vielleicht auch Geschmacksache)
Ganz nach meinem Geschmack war auf jeden Fall der Seepark Triathlon in Bad Bodenteich, wo die Hamburg-Liga über die sogenannte Bodenteicher Distanz (1,5-60-10) gestartet ist. Das Schwimmen sehr malerisch in einem langgezogenen See um zwei Inselchen, unter ein paar Brücken durch. War zwar nicht gerade eine berauschende Leistung, aber ich bin immerhin aus dem Wasser gekommen, schnell aufs Rad und ab auf den welligen aber sehr schönen und auch schnellen Kurs. Die Nässe im Strampler war nach 20km verdunstet und die Sonne zeigte ihr strahlendes Gesicht. Mit einer Flasche Wasser über den Kopf erfrischt ging ich breit grinsend vom Rad - einen knappen 34er Schnitt hätte ich mir nicht zugetraut. Zweiter schneller Wechsel und dann Laufen - 4mal 2,6km um den See herum, jeder Turn mit einer Trampelpfadsteigung auf einen Hügel auf dem mittlerweile bei Ende 20°C im Schatten, die Erfrischungen (Drinks und Dusche!) warteten. Viel mehr Laufen ging aber nicht - es müsste etwa ein 5,0er Schnitt gewesen sein. Zufrieden und fröhlich nach 3:12:04 im Ziel (00:28:56/01:52:07(mit beiden Wechseln)/00:51:00). Ist ein gutes Gefühl für die OD. Der Sommer ist da :-)
Ganz nach meinem Geschmack war auf jeden Fall der Seepark Triathlon in Bad Bodenteich, wo die Hamburg-Liga über die sogenannte Bodenteicher Distanz (1,5-60-10) gestartet ist. Das Schwimmen sehr malerisch in einem langgezogenen See um zwei Inselchen, unter ein paar Brücken durch. War zwar nicht gerade eine berauschende Leistung, aber ich bin immerhin aus dem Wasser gekommen, schnell aufs Rad und ab auf den welligen aber sehr schönen und auch schnellen Kurs. Die Nässe im Strampler war nach 20km verdunstet und die Sonne zeigte ihr strahlendes Gesicht. Mit einer Flasche Wasser über den Kopf erfrischt ging ich breit grinsend vom Rad - einen knappen 34er Schnitt hätte ich mir nicht zugetraut. Zweiter schneller Wechsel und dann Laufen - 4mal 2,6km um den See herum, jeder Turn mit einer Trampelpfadsteigung auf einen Hügel auf dem mittlerweile bei Ende 20°C im Schatten, die Erfrischungen (Drinks und Dusche!) warteten. Viel mehr Laufen ging aber nicht - es müsste etwa ein 5,0er Schnitt gewesen sein. Zufrieden und fröhlich nach 3:12:04 im Ziel (00:28:56/01:52:07(mit beiden Wechseln)/00:51:00). Ist ein gutes Gefühl für die OD. Der Sommer ist da :-)
Sonntag, 20. Juni 2010
Oh wie schön ist Koppeltraining
Nachdem ich mich am Freitag schon mutig aufs Rad gesetzt habe, um nach paarundfünfzig Kilometern leicht firerend und mit taubgefrorenen Füßen nach Hause zu dödeln und mich unter die Dusche zu stellen - heute ein besser vorbereiteter Versuch, mit den sommerlichen Temperaturen klar zu kommen. Ja, ich habs inzwischen gelesen - die Zeit heißt Schafskälte. ich bin zwar bei 18°C gestartet, fast vom Rad geweht worden und bei 11°C im Schatten wieder gelandet. In kurzen Hosen und gut belüfteten Schuhen will ich nicht mal Schaf sein...
Heute also Einteiler, 2 lange und ein kurzes Shirt drüber, lange Hose und Überschuhe. Schön warm :-) ein paar Tröpfchen Regen aber genug Sonne und Wind (war gar nicht angesagt ?)
74km in knapp 2h30 und dann gleich eine schnelle Runde Laufen. Kaum war ich 500m vom trockenen Wohnzimmer entfernt, regnete mir der Sommer einen vor - ich hab das mal als Erfrischung verbucht und bin 7km in 34Min gerannt. Jetzt bin ich zumindest etwas entspannter, was den Bodenteicher Triathlon nächstes Wochenende betrifft. Mal sehen, was geht, aber schneller als 3h20 sollte es schon werden. Äh, ist die "Bodenteicher Distanz" mit 60km Rad - sonst müsste ich zwischendurch ja n Kaffee trinken gehen ;-)
Heute also Einteiler, 2 lange und ein kurzes Shirt drüber, lange Hose und Überschuhe. Schön warm :-) ein paar Tröpfchen Regen aber genug Sonne und Wind (war gar nicht angesagt ?)
74km in knapp 2h30 und dann gleich eine schnelle Runde Laufen. Kaum war ich 500m vom trockenen Wohnzimmer entfernt, regnete mir der Sommer einen vor - ich hab das mal als Erfrischung verbucht und bin 7km in 34Min gerannt. Jetzt bin ich zumindest etwas entspannter, was den Bodenteicher Triathlon nächstes Wochenende betrifft. Mal sehen, was geht, aber schneller als 3h20 sollte es schon werden. Äh, ist die "Bodenteicher Distanz" mit 60km Rad - sonst müsste ich zwischendurch ja n Kaffee trinken gehen ;-)
Mittwoch, 9. Juni 2010
Norderstedter Stadtlauf - geht doch
Schön wars, warm wars als Henning und ich am letzten Sonntag in Norderstedt beim Stadtlauf über die 10 km gestartet sind. Die Tage davor zwiefelte ich noch etwas an meiner Form und wollte mich mit "unter 45" zufrieden geben. Das Intervalltraining zeigt zwar schon Wirkung, aber ich wollte nicht glauben, dass ich das Tempo der 1000er (4:10) über die Strecke durchhalte.
Beim Startschuss 10:30 stand die Sonne schon recht weit oben und im Schatten waren es schon über 20°C - also eigentlich mein Wetter - Henning war nicht ganz so glücklich. Die ersten Meter haben wir uns etwas sortiert aber dann schwammen wir sauber mit - km1 bei 4:15, km 2 bei 8:35 ... Bei km3 hat Henning mich mit den Worten "Nee, mein Puls ist die ganze Zeit bei 190 - ich mach n büschen langsamer" auf die Reise geschickt und ich bin an meiner Gruppe dran geblieben. Auf dem Weg zu km 5 war ich (nun ohne Uhr neben mir) laut Straßenuhr mit gut 20 Min. dabei. Jetzt musste ich die zweite Runde "bloß noch" das Tempo halten. Meine mittlerweile etwas kleinere Gruppe mit einem Post-Läufer hat schön gezogen und jeder lief mal für ein paar Meter vorne, bis er ein bisschen nachließ und ein anderer anzog. Bei km 8 noch einmal Wasser übern Dassel und dann das Tempo noch ein bisschen anziehen - dachte das ist ein guter Plan, doch schon beschlichen mich Zweifel - hab mich dann nach der kurzen Steigung doch getraut und der Post-Renner mit. Die letzten 1000 m dann Stück für Stück noch etwas drauf und schließlich mit einem Schlussspurt wech vom Post-Renner. 42:50,9 lautet die Nettozeit :-) zwar nicht unter 42, wie am Jahresanfang angepeilt, aber auf guten Weg dahin. Mit Platz 5/30 in der Altersklasse und 57/411 bei den Jungs bin ich absolut zufrieden. Mal sehen, ob ich so einen Lauf auch auf der olympischen Distanz hinten drauf legen kann.
By the way: Das war nu mein erster Wettkampf in unseren neuen Trainingsklamotten. Ja, das braun ist wohl "nicht ganz" St.Pauli, aber die Schuld dafür liegt wenigstens nicht beim Hersteller ;-) (alles weitere wird sich hoffentlich bald im Verein regeln). Die Resonnanz an der Strecke ist dementsprechend von "quite amused" bis "bedingungslose Unterstützung" abwechslungsreich.
Meine Meinung: die Passform und Funktion der Skinfit-Sachen ist (Gott sei Dank) erstklassig! An den Farbton muss ich mich noch n büschen gewöhnen, aber ich mags ja gerne bunt :-)
Das Foto hat meine ehemalige Nachbarin Verena gemacht und nebenbei Mann und Kinder auf der Strecke unterstützt - Vielen Dank dafür.
Beim Startschuss 10:30 stand die Sonne schon recht weit oben und im Schatten waren es schon über 20°C - also eigentlich mein Wetter - Henning war nicht ganz so glücklich. Die ersten Meter haben wir uns etwas sortiert aber dann schwammen wir sauber mit - km1 bei 4:15, km 2 bei 8:35 ... Bei km3 hat Henning mich mit den Worten "Nee, mein Puls ist die ganze Zeit bei 190 - ich mach n büschen langsamer" auf die Reise geschickt und ich bin an meiner Gruppe dran geblieben. Auf dem Weg zu km 5 war ich (nun ohne Uhr neben mir) laut Straßenuhr mit gut 20 Min. dabei. Jetzt musste ich die zweite Runde "bloß noch" das Tempo halten. Meine mittlerweile etwas kleinere Gruppe mit einem Post-Läufer hat schön gezogen und jeder lief mal für ein paar Meter vorne, bis er ein bisschen nachließ und ein anderer anzog. Bei km 8 noch einmal Wasser übern Dassel und dann das Tempo noch ein bisschen anziehen - dachte das ist ein guter Plan, doch schon beschlichen mich Zweifel - hab mich dann nach der kurzen Steigung doch getraut und der Post-Renner mit. Die letzten 1000 m dann Stück für Stück noch etwas drauf und schließlich mit einem Schlussspurt wech vom Post-Renner. 42:50,9 lautet die Nettozeit :-) zwar nicht unter 42, wie am Jahresanfang angepeilt, aber auf guten Weg dahin. Mit Platz 5/30 in der Altersklasse und 57/411 bei den Jungs bin ich absolut zufrieden. Mal sehen, ob ich so einen Lauf auch auf der olympischen Distanz hinten drauf legen kann.
By the way: Das war nu mein erster Wettkampf in unseren neuen Trainingsklamotten. Ja, das braun ist wohl "nicht ganz" St.Pauli, aber die Schuld dafür liegt wenigstens nicht beim Hersteller ;-) (alles weitere wird sich hoffentlich bald im Verein regeln). Die Resonnanz an der Strecke ist dementsprechend von "quite amused" bis "bedingungslose Unterstützung" abwechslungsreich.
Meine Meinung: die Passform und Funktion der Skinfit-Sachen ist (Gott sei Dank) erstklassig! An den Farbton muss ich mich noch n büschen gewöhnen, aber ich mags ja gerne bunt :-)
Das Foto hat meine ehemalige Nachbarin Verena gemacht und nebenbei Mann und Kinder auf der Strecke unterstützt - Vielen Dank dafür.
Mittwoch, 2. Juni 2010
Brummings Weisheit im Juni
Wenn Du für etwas keine Zeit findest, könnte es auch daran liegen, dass Du sie Dir einfach nicht nimmst.
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